Siete canciones Op. 48 de Johannes Brahms

S’ha remarcat, la preferència de Brahms per la cançó estròfica variada, tal com la trobem des de la seva Opus 3, el primer quadern de cançons publicat, i del qual és excel · lent exemple el bellíssim An eine Aeolsharfe-Al arpa d’Èol-Op 19 n º 5. No serà fins a 1864, data de publicació del seu Opus 32, quan Brahms abore la composició desenvolupada i la seva utilització anirà en un progressiu decreixement fins a desaparèixer a partir de l’Opus 69 de 1877. La forma més freqüent de Lied brahmsiana és la estròfica variada en la qual el compositor es cenyeix a la recomanació de Goethe de variar la melodia d’acord amb el text.

Amb tot, el camí cap a les Cançons Serioses mostra un progressiu aprofundiment en el que són veritables fites peces tan conegudes com l’esmentat Von Ewiger Liebe, Herbstgefühl-Sentiment de Tardor – Op 48 n º 7, Feldeinsamkeit-Solitud al bosc-Op 86 n º 2, der Tod, dónes ist der Kuhle Nacht-la mort, tal és la nit fresca-Op 96 n º 1 o, de forma molt especial Auf dem Kirchhof-en un cementeri-Op 105 n º 4, en el qual se cita el coral de difunts Hertzlich tut ‘mich verlangen que fos el favorit de Bach.

Siete canciones Op. 48 de Johannes Brahms, (cançons per a una vesprada de tardor)

Der Gang zum Liebchen – 1′ 36”

Der Überläufer – 1′ 28”

Liebesklage des Mädchens – 1′ 54”

Gold überweigt die Liebe – 1′ 18”

Trost in Tränen – 4′ 18”

Vergangen ist mir Glück und Heil – 4′ 08”

Herbstgefühl – 3′ 17”

 

Dietrich Fischer-Dieskau, barítono (nº 1,2,5,6,7)
Jessye Norman, soprano (nº 3 i 4)
Daniel Barenboim, piano

 

1. Der Gang zum Liebchen

Es glänzt der Mond nieder,
Ich sollte doch wieder
Zu meinem Liebchen,
Wie mag es ihr geh’n?

Ach weh’, sie verzaget
Und klaget, und klaget,
Daß sie mich nimmer
Im Leben wird seh’n!

Es ging der Mond unter,
Ich eilte doch munter,
Und eilte daß keiner
Mein Liebchen entführt.

Ihr Täubchen, o girret,
Ihr Lüftchen, o schwirret,
Daß keiner mein Liebchen,
Mein Liebchen entführt!
Josef Wenzig (1807–1876), sobre un tema bohemio

2. Der Überläufer

In den Garten wollen wir gehen,
Wo die schönen Rosen stehen,
Da stehn der Rosen gar zu viel,
Brech’ ich mir eine, wo ich will.

Wir haben gar öfters beisammen gesessen,
Wie ist mir mein Schatz so treu gewesen?
Das hätt’ ich mir nicht gebildet ein,
Daß mein Schatz so falsch könnt’ sein.

Hört ihr nicht den Jäger blasen
In dem Wald auf grünem Rasen,
Den Jäger mit dem grünen Hut,
Der meinen Schatz verführen tut.
Canción tradicional

3. Liebesklage des Mädchens

Wer sehen will zween lebendige Brunnen,
Der soll mein’ zwei betrübte Augen seh’n,
Die mir vor Weinen schier sind ausgerunnen.

Wer sehen will viel groß’ und tiefe Wunden,
Der soll mein sehr verwund’tes Herz besehen,
So hat mich Liebe verwund’t im tiefsten Grunde.
Canción tradicional

4. Gold überweigt die Liebe

Sternchen mit dem trüben Schein,
Könntest du doch weinen!
Hättest du ein Herzelein,
O, du gold’nes Sternlein mein,
Möchtest Funken weinen.

Weintest mit mir, weintest laut
Nächte durch voll Leiden,
Daß sie mich vom Liebsten traut,
Um das Gold der reichen Braut
Mich vom Liebsten scheiden.
Josef Wenzig (1807-1876), sobre un tema bohemio

5. Trost in Tränen

Wie kommt’s, daß du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dirs an den Augen an,
Gewiß, du hast geweint.

“Und hab ich einsam auch geweint,
So ists mein eigner Schmerz,
Und Tränen fließen gar so süß,
Erleichtern mir das Herz.”

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
Vertraue den Verlust.

“Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich, den Armen, quält.
Ach nein, verloren hab ichs nicht,
So sehr es mir auch fehlt.”

So raffe dich denn eilig auf,
Du bist ein junges Blut.
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Mut.

“Ach nein, erwerben kann ichs nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern.”

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.

“Und mit Entzücken blick ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen laßt die Nächte mich,
Solang ich weinen mag.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

6. Vergangen ist mir Glück und Heil

Vergangen ist mir Glück und Heil
Und alle Freud’ auf Erden;
Elend bin ich verloren gar,
Mir mag nit besser werden.
Bis in den Tod
Leid’ ich groß Not,
So ich dich, Lieb, muß meiden,
Geschieht mir, ach,
O weh der Sach’!
Muß ich mich dein verjehen,
Groß Leid wird mir geschehen.

Erbarmen tu ich mich so hart,
Das kommt aus Buhlers Hulde,
Die mich in Angst und Not hat bracht,
Und williglich das dulde.
Um dich allein,
Herzliebste mein,
Ist mir kein Bürd’ zu schwere,
Wär’s noch so viel,
Ich dennoch will
In deinem Dienst ersterben,
Nach fremder Lieb’ nit werben.

Um Hülf’ ich ruf’, mein höchster Hort,
Erhör mein sehnlich Klagen!
Schaff mir, Herzlieb, dein’ Botschaft schier,
Ich muß sonst vor Leid verzagen!
Mein traurig’s Herz,
Leid’t großen Schmerz,
Wie soll ich’s überwinden?
Ich sorg’, daß schier
Der Tod mit mir
Will ringen um das Leben,
Tu mir dein Troste geben.
Canción tradicional

7. Herbstgefühl

Wie wenn vom frost’gen Windhauch tödlich
Des Sommers letzte Blüte krankt,
Und hier und da nur, gelb und rötlich,
Ein einzles Blatt im Windhauch schwankt:

So schauert über mein Leben
Ein nächtig trüber, kalter Tag,
Warum noch vor dem Tode beben,
O Herz, mit deinem ew’gen Schlag!

Sieh rings entblättert das Gestäude!
Was spielst du, wie der Wind am Strauch,
Noch mit der letzten, welken Freude?
Gib dich zur Ruh! Bald stirbt sie auch.
Adolf Friedrich, Graf von Schack (1815-1894)

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